Willkommen bei der Initiative
ZUKUNFT:JETZT!

Unser Leitbild

„Wie man sich bettet, so liegt man“ – diese alte Volksweisheit lässt sich auch auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen und das Zusammenleben in unserer Gemeinde übertragen. Was wir heute tun oder unterlassen, bestimmt die Lebensbedingungen von morgen. Die Klimakrise und der Verlust der Biodiversität gefährden unsere Zukunft zunehmend. Ein rücksichtsloser Umgang mit den Ressourcen unserer Erde wird langfristig spürbare Folgen haben. Deshalb wollen wir dort Verantwortung übernehmen, wo wir Einfluss haben: hier in unserer Gemeinde.

Um unsere Heimat artenreich und ökologisch intakt zu erhalten, braucht es neue Wege. Bei zukünftigen Entscheidungen muss dem Schutz der natürlichen Ressourcen Vorrang eingeräumt werden. So soll in Langgöns die ZUKUNFT:JETZT! gestaltet werden. Alle Bürger*innen sind eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen.

Die Initiative ZUKUNFT:JETZT! benennt dafür zentrale Schwerpunktthemen, in denen in der Gemeinde Langgöns neue Wege eingeschlagen werden sollen.

Stärkung der Biodiversität

Der Artenvielfalt muss höchste Priorität eingeräumt werden, damit uns und den nachfolgenden Generationen weiterhin ein vielfältiges Leben ermöglicht wird.

Es sollen Maßnahmen entwickelt und unterstützt werden, damit unsere Land- und Forstwirtschaft einem ökologischen, regenerativen und nachhaltigen Ansatz folgen kann.

Umgang mit Ressourcen

Ökonomische Entscheidungen müssen zwingend unter Berücksichtigung der langfristigen Folgen und unter der Maßgabe „Ökonomie folgt Ökologie“ getroffen werden. Die Verschwendung von Ressourcen ist zu vermeiden.

Stärkung und Weiterentwicklung

Die Infrastruktur unserer der Gemeinde ist notwendig, um die Wohn- und Lebensqualität aller Bürger*innen von Langgöns nachhaltig zu verbessern. Dementsprechend sind Verkehrs- und Wohnraumprojekte zu konzipieren und auszugestalten.

Gemeinschaftsprojekte

Gemeinschaftsprojekte und Elemente der Daseinsvorsorge müssen gestärkt und verbessert werden. Der Ausbau der Nahversorgung in den Ortsteilen ist erforderlich. Wo immer möglich soll das Angebot um regionale Produkte erweitert werden, die ökologisch nachhaltig erzeugt wurden.

Wertschätzende Kommunikation

Eine wertschätzende Kommunikation ist wichtig. Entscheidungskonflikte, die sich aus unterschiedlichen Positionen ergeben, werden einer Lösung zugeführt, indem das jeweilige Maß an Vereinbarkeit mit diesem Leitbild überprüft wird.

Starke Zusammenarbeit

Persönliche Interessen sind zugunsten der Interessen der Allgemeinheit zurückzustellen. In der Umsetzung bedeutet dies zwingend eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Bei wichtigen, die große Mehrheit der Menschen von Langgöns betreffenden Entscheidungen, sind Befragungen, Informations-Veranstaltungen oder Bürgerentscheide notwendig.
Mit dem Bürger = Für den Bürger!

Unser Logo – Warum die Gelbbauchunke?

Die Gelbbauchunke lebt im Steinbruch Niederkleen. Ihr Bestand ist gefährdet, sie befindet sich bereits auf der Roten Liste bedrohter Arten. Das Tierchen steht also sinnbildlich für die sich an vielen Stellen verschlechternden Umwelt- und Lebensbedingungen.
Dem wollen wir – allen Unkenrufen zum Trotz – entgegenwirken. Schließlich ist die Gelbbauchunke ein wenig wie wir: Sie geht meist unauffällig ihren Tagesgeschäften nach. Sobald es schwierig wird, dreht sie dem Unhold ihre gelbgefärbte Warnseite zu, sodass er weiß: jetzt wird es unangenehm.

Unsere Ziele

Projekte zur Stärkung des Gemeinwesens starten

Nachbarschafts- und Seniorenhilfe (z.B. Gemeindeschwester), Schaffung eines Bürgertreffs für Jung und Alt, Nahversorgung im Ort mit regionalen Produkten ergänzen und ausbauen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz ernsthaft umsetzen

Gemeinschaftsprojekte zur Müllvermeidung, mit Müllpaten, in Form von Ernteaktionen. Gemeindeflächen im Sinne des Insektenschutzes anlegen, essbare Pflanzen und Beerensträucher zum freien Verzehr anbauen und ökologisch bewirtschaften, Fotoausstellung „naturnahe Gärten“.

Neue Wohnmodelle schaffen – ohne weitere Flächenversiegelung

Vorhandene Ressourcen besser nutzen und kreative Umgestaltung von bestehenden Gebäuden. Gemeinsames und barrierefreies Wohnen (z.B. Mehr-Generationenhaus) unter klimafreundlichen und ökologisch verträglichen Gesichtspunkten.

Vereinsbindung erhalten

Breit gefächertes Angebot an Sport, Kunst und Kultur sowie Durchführung von Info-Veranstaltungen mit Fachverbänden (z.B. NABU) unter Einbeziehung unserer Vereine.

Anbindung zur Kerngemeinde verbessern

Bürgerbus, Mitfahrbank, Fahrradweg.

Endlich den Hochwasserschutz in Niederkleen umsetzen

Bereits vorhandene Möglichkeiten für eine bestmögliche Abflussleistung unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte nutzen.

Unser Trinkwasser schützen

Altlasten im Trinkwasserschutzgebiet der Niederkleener Quelle thematisieren und öffentlich machen.

Keine Sonderbaugebiete „Industrie“ und keine weiteren Gewerbegebiete in Niederkleen

Keine umweltbeeinflussenden privatwirtschaftlichen Nutzungen in Natur- und Wasserschutzgebieten (z.B. Steinbruch).

Landwirtschaftliche Feldwege wieder herstellen und pflegen

Vorgesehene Nutzung durch Landwirte, Naherholung für unsere Bürger*innen, natürlichen Lebensraum für Flora und Fauna schaffen.

Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen nachverfolgen

Die Ausgleichsmaßnahmen für bauliche Eingriffe in die Natur, zu der unsere Gemeinde verpflichtet ist, sollen unmittelbar vor „unserer Haustür“ und nicht irgendwo anders umgesetzt werden.

Öffentlichkeit herstellen, Transparenz fordern

Kein Ausschluss der Öffentlichkeit in Gemeindevertreter-, Ausschuss- und Kommissionssitzungen. Transparenz und Rederecht für jeden Gast der Sitzung.